Mitgliederversammlung

Wie in jedem Verein wird die Arbeit des Vereins umgesetzt durch seine Mitglieder, die sich in verschiedenen Formen und Organen im Verein organisieren.

Wichtigstes Organ ist die Versammlung aller Mitglieder, die satzungsgemäß einmal im Jahr stattfindet: z. Z. an einem festen Termin im Jahr – immer an dem Wochenende, welches den 3. Sonntag im Mai einschließt, – was eine frühzeitige Planung aller Mitglieder ermöglichen soll. Auch hier werden Einzelheiten in der Satzung (§ 7 ff.) geregelt:

(1) Zusammensetzung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung setzt sich aus einfachen und beruflichen (bei juristischen Personen aus Vertreterinnen derselben) Mitgliedern zusammen.

(2) Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Wahl des Vorstandes
  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung
  • Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
  • Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages

(3) Einberufung der Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich vom Vorstand durch persönliche Einladung mittels einfachen Briefes oder mittels E-Mail an die letzt bekannte Anschrift der Mitglieder einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einladung erfolgt mit einer Frist von 2 Monaten. Anträge müssen dem Vorstand spätestens einen Monat vor der Versammlung schriftlich zugehen. Im Falle einer daraus resultierenden Veränderung der Tagesordnung ist die veränderte Tagesordnung den Mitgliedern mitzuteilen. Anträge, die nach diesem Zeitpunkt eingehen, können von der Versammlung nur behandelt werden, wenn die Einhaltung der Frist nicht möglich war oder die Versammlung sie als dringlich zulässt. Hierfür ist die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen in beiden Kammern erforderlich.

(4) Der Vorstand hat unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder mindestens 1/3 der Mitglieder einer Kammer die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

(5) Zu Beginn der Mitgliederversammlung werden von der Versammlung ein Versammlungsleiter und ein Protokollführer bestimmt.

§ 8 Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung

(1) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

(2) Die Mitglieder beider Kammern nehmen an der Mitgliederversammlung gemeinsam teil und stimmen außer in Fällen des Absatzes (4) gemeinsam ab. Jedes Mitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist für einen Beschluss der Mitgliederversammlung die Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(3) Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in beiden Kammern. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits im Voraus hingewiesen wurde und sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden war.

(4) Angelegenheiten, die allein die Kammer2 der beruflichen Mitglieder betreffen, insbesondere Entscheidungen über Weiterbildungscurricula, Prüfungs- und Zertifizierungsrichtlinien, die Beitragsordnung für berufliche Mitglieder und Kooperationsregularien, werden allein von dieser beschlossen. Absatz (2) Sätze 2, 3 und 4 gelten entsprechend.

Weitere Einzelheiten finden sich in der Satzung.

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