Unsere Fachzeitschrift
„SYSTEMISCHE PÄDAGOGIK“

Systemische Pädagogik als Grundlage systemisch-pädagogischer Praxis findet sich zunehmend in unterschiedlichen Bereichen wie u. a. Früherziehung, Schule, Erwachsenenbildung, Forschung, Lehre, Sozialarbeit. Doch systemisch-konstruktivistischen Denkweisen verpflichtet, weiß sie um die Relativität der jeweils eigenen Konstruktion – und um die Notwendigkeit, diese je eigenen Konstruktionen immer wieder neu auf den Prüfstand zu stellen: Das allzu oft Gesehene und Gehörte neu und lustvoll infrage zu stellen, um gemeinsam aus unterschiedlichen Sichtweisen erlebte pädagogische Welt- Konstruktionen neu zu entdecken und zu erfinden, ist Sinn und Ziel der Zeitschrift „Systemische Pädagogik“.

„Systemische Pädagogik“ lädt ein, bei diesem Erfindungs- und Entdeckungsprozess konstruktiv mitzuwirken – durch theoretische Beiträge, durch Berichte aus einer systemisch-konstruktivistischen und für eine systemisch-konstruktivistische Praxis, durch all das, was Menschen bei der Umsetzung dieser Ideen für Mitteilungswert halten. Insofern ist die Ankündigung dieser Zeitschrift verbunden mit einer Einladung zur Mitwirkung.

Herausgegeben wird die Zeitschrift „Systemische Pädagogik“ von der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik e. V. (DGsP eV), einem Dachverband für alle, die im Bereich der systemischen Pädagogik unterwegs sind: lehrend, forschend, arbeitend, lebend.
In jedem Heft geben wir einer Künstlerin / einem Künstler Gelegenheit sich und ihre / seine Arbeit vorzustellen. Kunst als Element systemisch-pädagogischer Wirklich-keitskonstruktion kann sensibilisieren, kann den Blick öffnen für neue Sichtweisen und helfen, andere Ausdrucks- und Kommunikationswelten in pädagogischen Räumen zu etablieren. Ferner gibt die DGsP in jeder Ausgabe Einblicke in ihre Arbeit, stellt Projekte und Tagungen, aber auch die Arbeit ihrer Mitgliedsinstitute vor.

In der Redaktion der Zeitschrift arbeiten mit:

  • Rainer Hölzle (Redaktionsleitung)
  • Dr. Birgit Jaepelt
  • Dr. Henriette Schildberg
  • Dr. Thomas Prescher
  • Matthias Freitag

Redaktionsanschrift: DGsP e.V. Boeckhstr. 11, D 76 137 Karlsruhe

Die Zeitschrift kann über unsere Geschäftsstelle erworben werden.
(Mitglieder erhalten das jeweils aktuelle Heft gratis)

Das Heft 1 ist mittlerweile vergriffen.


Heft 7 (2017)

Die Ausgabe 7 der „Systemischen Pädagogik“ widmet sich – wie immer – verschiedenen Themenfeldern:

  • Ramita Blume widmet sich in ihrem Beitrag der „systemischen Ethik“ Wir sind der Meinung, dass dieser Aspekt der systemischen Pädagogik verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gehört.
  • Viele weitere Artikel unseres Heftes widmen sich der praktischen Umsetzung solcher ethischen Überlegungen: so Thomas Prescher, wenn er Nachhaltigkeitsfragestellungen in Bildungsprozessen einfordert, Markus Strüver, der sich kritisch mit Umweltbildung auseinander setzt – und Dunja Batarilo, die in ihrem Beitrag ein gelungenes, ethisch überzeugendes Modell, nachhaltigen Handelns in ihrem Reisebericht vorstellt.
  • Olaf Schmidt widmet sich der Frage der systemischen Strukturaufstellungen, Harald Wenske erörtert die Frage nach der Verantwortlichkeit von Leitenden und Lehrenden für Lernprozesse, Heike Pourian fragt nach der systemischen Haltung.
  • Dieter Nittel und Isabelle Pries setzen sich in ihrem Beitrag kritisch mit der Frage nach der Begrifflichkeit Erziehung und Bildung auseinander – und wie sich die Idee und Praxis des lebenslangen Lernens dazu verhalten. Mélanie Tripod und Madeleine Bernard verstehen sich als ‚Herzblutsammlerinnen‘ und laden Sie dazu ein, auch ein solcher zu werden. Sie fragen nach den Gründen? Wenn Sie ihren Beitrag gelesen haben, werden auch Sie, so hoffe ich, überzeugt sein.
  • Martina Purtscheller und auch Harald Wenske widmen sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern in Organisationen, Karin Frey und Klaus Moegling setzen sich in einem e-Mail Gespräch mit Fragen der Lehrergesundheit und Stress auseinander und Malte Sprang plädiert in seinem Beitrag für Lösungen zweiter Ordnung und einen entsprechenden Perspektivwechsel bei allen am Schulleben Beteiligten. Katharina Lamprecht lässt uns an ihrer „systemischen Kuh“ Anteil nehmen – und ich denke, manch einer wird sich wiedererkennen in seinem anfänglichen Bemühen zu erklären, was denn nun ‚systemisch’oder ‚systemische Pädagogik‘ sei.
  • Für die Kunst konnten wir Sebastian Meschenmoser gewinnen: Seine von ihm verfassten und illustrierten Bücher – Abbildungen aus „Gordon und Tapir“, „Fliegen lernen“, „Herr Eichhorn und der Besucher vom blauen Planeten“ finden Sie im Heft – eignen sich vielfältig für die pädagogische Arbeit und seien wärmstens empfohlen.

Heft 6 (2016)
Erscheint Mitte November 2016

  • Im ersten Beitrag wirft Alfred Mack die Frage auf, wie sich bei Akzeptanz konstruktivistischer Annahmen und der Einsicht, dass Objektivität unmöglich ist,  Sujektivität transparent in Kommunikation mitteilen lässt – und welche Referenzen, welche neuen Möglichkeiten im Miteinander sich hierdurch eröffnen. Im Anschluss eine Einladung von Alfred Mack sich über einige (systemische) Begrifflichkeiten zu verständigen.
  • Am Beispiel eines Actionfilms rund um den Helden John Wick, in den USA 2014, in Deutschland 2015 in den Kinos angelaufen, zeigen Thomas Prescher und Jan Hellriegel auf, dass solche Filme betrachtet und interpretiert werden können als unterstützender Beitrag zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben junger Männer.
  • Johannes Schwehm stellt uns in seinem Beitrag eine Zusammenafsssung seiner Masterarbeit vor. Ziel ist es Unterrichtsprozesse systemisch zu evaluieren. Ansätze einer systemischen Feedbackkultur werden sichtbar.
  • Auch Christiane Albrecht beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit Fragen der Didaktik systemischer Weiterbildung – ihr Vorschlag: die Bildung von Reflexionstrios, damit die Lernenden sich als Mitgestalter ihres Lernwegs erfahren und begreifen können – ein Ansatz, der sicher auch auf andere Lehr- und Lernarragements übertragbar ist.
  • Mit einer völlig anderen Zielgruppe beschäftigt sich Harald Wenske in seinem Beitrag über mögliche Methoden einer Einwandbehandlung. Einwände gibt es wohl in allen klassischen Lehr- und Lernsettings – aber eben auch in Verkaufsgesprächen. Und so werden hier am Beispiel des Pharmareferenten Möglichkeiten einer systemischen Betrachtung solcher ‚Einwandgespräche‘ aufgezeigt.
  • Sonja Radatz widmet sich in ihrem Beitrag der Frage nach grundsätzlichen Möglichkeiten von Weiterbildungen. Sie erörtert die Möglichkeiten einer Weiterbildung zweiter und dritter Ordnung aus relationaler Sicht, um das Ziel von Weiterbildung, welches nicht allein im Erhalt eines Zertifikats liegen kann, nicht aus dem Auge zu verlieren.
  • Johanna Münch und Tobias Scheliga beschäftigen sich in ihren Beiträgen mit unterschiedlichen Aspekten der Pflegepädagogik. Während sich Johanna Münch stärker mit der Frage nach der geänderten Rolle des Lehrenden im Hinblick auf eine Transformation zum Lernbegleiter auseinandersetzt und hier Ansätze für einen möglichen Weg aufzeigt, widmet sich Tobias Scheliga der Frage nach der grundsätzlichen Möglichkeit einer systemischen Ausbildung in diesem Bereich.
  • Die Kunst im Heft stammt von Beatriz Eidlitz, der – ebenso wie dem Fotografen ihrer Arbeiten Thomas Witzke – unser besonderer Dank gilt. Eberhard Falcke gilt der Dank für seinen Beitrag Eisen, Pigmente, Papier und Poesie.

Heft 5 (2015)
Mit dieser Ausgabe – Nummer – 5 etabliert sich die „Systemische Pädagogik“ als Fachzeitschrift für systemische Pädagogik.
Erscheint demnächst

  • Dr. Thomas Presche setzt sich mit dem ausstehenden Wandel der Lernkultur von einer Wissensvermittlung zur Kompetenzaneignung auseinander, den Modelle wie die Ermöglichungsdidaktik (Arnold) wissenschaftlich begleiten. „Selbst reguliertes Lernen“ ist, was oft gefordert, doch selten umgesetzt wird: Voraussetzungen und Folgen eines solchen Konzepts, wenn es denn Eingang in die Praxis finden sollte, stellt Prescher in seinem Beitrag dar.
  • Auch der Beitrag von Christine Dolkhani setzt sich mit den Möglichkeiten von Teamteaching und Kompetenzentwicklng auseinander. Am Beispiel von ‚SOL‘ und ‚SRL‘ zeigt sie, wie hierfür notwendige Kompetenzen erworben werden können. Spannend finde ich ihre Überlegungen, solche Unterrichtsformen im Rahmen von Schulentwicklung zu verorten.
  • Alexander Leuthold lädt in seinem Beitrag dazu ein, sich mit dem Konstrukt „Selbst“ aus systemischer Sicht auseinanderzusetzen. Wie kann eine ‚Selbstentwicklung‘ aussehen – Leuthold entwickelt, sich an den neo-piagetschen Modellen orientierend, ein modifiziertes eigenes Modell und verbindet es mit systemischen Ansätzen.
  • Christoph Huy hat sich in seiner Examensarbeit mit der (Wieder-)Entdeckung persönlicher Ressourcen seiner Schüler auseinandergesetzt und dafür einen Fragebogen entwickelt. Das Konzept und seine Folgen stellt er in seinem Beitrag vor.
  • Christoph Maitzen beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Unterrichtsnachbesprechungen – und adaptiert ein Coaching Modell von Walter Spiess für diese Zwecke. Zu einer positiven Entwicklung der Beziehung zwischen Lernendem (Referendar) und Lehrendem bzw. Prüfendem möchte er mit diesem Modell beitragen.
  • Katharina Lamprecht trägt einige ihrer Geschichten bei und die Kunst im Heft verantwortet Samantha Augenstein.

Heft 4 (2014):

  • 2×2=GRÜN – Vertrauen ins Vertrauen als hypnosystemische Kernkraft für menschenwürdige (Selbst)Organisationen“ nennt Mechthild Reinhard ihren Beitrag in der neuen Ausgabe, Heft 4, der „Systemischen Pädagogik“. Sie wirbt darin für eine andere Kultur des Vertrauens in systemischen Organisationen und Prozessen, die als bewußte Entscheidung für das „Vertrauen ins Vertrauen“ konturbildend aktivisch gelebt werden will.
  • Rolf Arnolds Beitrag „From Transformative Leadership to Transformative Learning –New Approaches of the Leadership Development” beschäftigt sich mit den neuen Ideen der Transformationalen (verändernden) Führung. Dabei geht er davon aus, dass die Wirksamkeit einer so verstandenen und praktizierten Führung auch davon abhängig ist, wieweit Führungskräfte ihre „inneren Bilder“ von Führen und Geführtwerden dekonstruieren und lernend transformieren. Er plädiert für die Implementierung transformationaler Lernkonzepte in diesen Ansatz, deren Grundzüge er im Sinne einer erwachsenendidaktischen Strategie reflektierten Lernens näher erläutert.
  • Birgit Jäpelt widmet sich der Differenzierung von Erkenntnisprozessen. Am Beispiel des (schulischen) Alltags – genauer dem der anstehenden Inklusion – lädt sie durch die „Erweiterung von Möglichkeitsräumen durch eine differenzierte Betrachtung der Prozesse des Beobachtens. Der „gute Geist“ des Helfens – eine Beziehung zwischen Konstruktivismus und Buddhismus“ ein, zu Selbsterforschung, zum Vertrauen auf die Kräfte der Selbstorganisation der Lernenden, zu einer authentischen Haltung, die im Zusammenspiel mit systemischen Werkzeugen einen Beziehungsraum eröffnen. Erweitert wird ein solches Modell durch eine differenzierte Analyse der Erfahrung, wie sie im Buddhismus mit den fünf „Skandhas“ zur Verfügung steht.
  • Stärkenorientierte Fördergespräche mit Schülerinnen und Schülern führen“ ist ein Beitrag von Christoph Maitzen, der sich an die schulischen Praktiker wendet: Konkret und anschaulich wird ein solches Gespräch beispielhaft dargestellt und ein möglicher Förderplan vorgestellt.
  • Stephanie Neubrand stellt weitere Aspekte ihres Impathie Konzepts in ihrem Beitrag „Impathie – Grundlage für eine gelingende Beziehung mit sich selbst und mit anderen“ vor. Impathie wird als dynamischer Anpassungs- und Entwicklungsprozess, der eine mehrdimensionale Fähigkeit darstellt, gesehen, der es dem Menschen erlaubt, einen möglichst guten Umgang mit sich selbst und damit verknüpft mit anderen zu entwickeln.
  • Unter der provozierenden Frage „Geht’s Ihnen gut oder haben Sie ein Kind in der Schule?“ formuliert der langjährige Schulleiter Wolfgang Boeckh, jetzt im ‚Unruhestand‘, seine „Ansichten und Aussichten zur aktuellen Bildungsdikussion.“
  • Wir wollen ‚Käsesucher‘ sein! Systemisch Arbeiten in einer sozialpädagogischen Einrichtung“, nennen Joyce Saint-Denis und Sonja Winter ihren Beitrag, indem sie an einem konkreten Fallbeispiel zeigen, wie in einer konkreten Beratungssituation gemeinsam nicht nach den ‚Löchern im Käse‘, sondern nach Substanz und Ressourcen gesucht werden kann.
  • Weitere Beiträge sind: Barbara Beetz, „Vierbein, Zweibein, Dreibein“. Biografiearbeit mit Schülerinnen und alten Menschen, Wiebke Fuglsang, Systemische Inklusion?, die sich mit ihrer Rolle und ihren Erfahrungen als Schulsozialarbeiterin auseinandersetzt, Till Helge Groß, 28 Tage Projekte, der seine Selbsterfahrungs-Lernprojekte beschreibt, die beeindruckend sind.
  • Marion Poh beschreibt aus ihrer Praxis als Schulleiterin einer Schule in ihrem Beitrag „Schwierige Schüler, Eltern, Kollegen an der Schule? – Ein entspanntes Schulleben mit dem systemisch – lösungsorientierten Ansatz“ Gelingensfaktoren für Unterricht und Schulleben, die sich auch auf die Gesundheit aller Beteiligten positiv auswirken.

Die Kunst im Heft verantwortet Aura Rendon Benger, Kunststudentin an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag, die ihr Studium demnächst mit dem Bachelor abschließt.

Das Heft hat ca. 114 Seiten und kostet 10,00 Euro. Die Bestellnummer ist ISSN-2193-5270 – es kann über den Carl-Auer-Verlag abonniert werden.


Heft 3, (Ausgabe 1/2013) widmet sich u. a. folgender Themen:

  • Henriette Schildberg beschäftigt sich in ihrem Beitrag „Systemisch-lösungsorientierte Beratung als Schlüsselqualifikation von Schulleiterinnen und Schulleitern? Nützlichkeiten und Besonderheiten“ mit der Frage wie unterschiedliche Wirklichkeits-konstruktionen so koordiniert werden können, dass in gemeinsamen Verhandlungsprozessen Lösungen erarbei-tet werden können.
    Beratung wird hier nicht nur in Krisensituationen als sinnvoll erachtet, sondern als Möglichkeit die Kooperation zwischen SchulleiterIn und KollegInnen, Eltern und SchülerInnen nachhaltig zu stützen und zu fördern.
    Grundlage ihres vorgestellten Modells ist das Erfurter Moderations Modell, welches beitragen kann zu einer Schule mit einer reflexiven Kultur, die eine wertschätzende Organisation darstellt.
  • Günter Engel erläutert in seinem „ Erfahrungsbericht aus dem Schulleiterbüro “ wie er lernte, „ Konflikte begrüßen zu lernen “.
    Ausgehend von den ‚klassischen Konflikt- und Konfliktmanagmenttheorien etwa eines F. Glasl und in Auseinandersetzung mit eigenen Konfliktmustern zeigt er eine Sicht auf, die es ermöglichet einen Konflikt als „Kamp unterschiedlicher Wirklichkeitskonstruktionen“ zu verstehen.
    Zirkuläre Kommunikationsmuster, transparente Metaloge und ressourcenorientierte Fragen können einen Ansatz liefern für eine andere Art der Gesprächsführung. Im Anschluss wird ein solches praxiserprobtes Verfahren vorgestellt, Konfliktgespräche so zu führen, dass sie einen Beitrag leisten zu einer gesunden und humanen Schule.
  • Christa Hubrig widmet sich in ihrem Beitrag der Frage nach dem Zusammenhang von Hirnforschung und Unterrichtspraxis . Hierbei geht sie Fragen nach, wie Aufmerksamkeit im Gehirn und im Unterricht erreicht werden kann, welche Rolle Motivation und Lernen im Unterricht spielen. Dysfunktionales Lernverhalten der Schüler ist nicht angeboren, sondern wird in der Schule erworben. Dem Entgegenwirken kann eine Beziehungs- und Kontextgestaltung, die sich an Werten orientiert (Selbstdisziplin, Leistungswille, Eigenverantwortung, Einfühlung und Verständnis).
  • Stefanie Neubrand berichtet aus ihrer Promotion, dass wir uns in der über hundertjährigen Geschichte der Empathie-Forschung mit der Bedeutung der Empathie als Grundstein unserer zwischenmenschlichen Interaktion und unseres gesellschaftlichen Miteinanders beschäftigt haben, dass so der Blick aber immer nach außen, auf ein Gegenüber gerichtet war. Ihre Frage ist, ob sich Empathie nicht ebenso auf ein Selbst bezogen werden kann, es also ein ich bezogene Empathie – eine Impathie gibt? In einem ersten Ansatz entwickelt sie ausgehend von dieser Fragestellung ihr Konstrukt von Impathie mit den fünf Dimensionen Selbstwahrnehmung, Metaposition, Annehmende Haltung, Selbstverständnis, Impathische Reaktion.
  • Sandra Aßmann berichtet aus ihrer Promotion, wie Schulisches und außerschulisches Medienhandeln systemisch betrachtet werden kann.
  • Beiträge aus dem Verein zum Kongress 2012 „ Keiner hat das Recht zu gehorchen “, Berichte aus der systemischen Ausbildung und Buchbesprechungen schließen das Heft ab.

Für die Kunst im Heft verantwortlich ist Judit Hölzle-Kuhn, eine junge Künstlerin aus Karlsruhe, die sich in vielfältiger Weise mit Systemen, Ordnungstrukturen, Perspektivwechseln, äußeren und inneren Ordnungen auseinandersetzt und versucht, diese in Bildern, Fotos, Bildmontagen und Plastiken ins Werk zu setzen.


Heft 2, Frühjahr 2012, nimmt sich folgender Themen an:

  • Im Beitrag „… und ich dachte, Kafka pack‘ ich nie. Lernen und wachsen lassen – systemisch-konstruktivistische Lernarrangements in der gymnasialen Oberstufe“ stellt Angelika Beck Rahmenbedingungen und Praxis eines Projekts vor, indem Schülerinnen und Schüler den Unterricht übernehmen.
  • Holger Lindig geht der Frage nach, wie „Entwicklungsgespräche mit Eltern ein förderliches Instrument Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu gestalten“ werden können,
  • Matthias Ohler & Raimund Schöll beschäftigen „Feine Unterschiede, starke Wirkung- zur Idee Atmosphärische Intelligenz“,
  • Kristin Kodura zieht in ihrem Beitrag ein Resümee ihrer – von der DGsP geförderten – Magisterarbeit, Systemische Beratungen mit Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden,
  • Anett Renner stellt ein Modell Systemischen Aggressionsmanagement vor, (Acht-SAM-keit von Anfang an – Umgang mit Aggression in der Systemischen Pädagogik) und
  • Rainer Hölzle stellt unter dem Titel: …. sich auf die Reise begeben. Phantasiereisen: Geschichten für eine Reise zu sich selbst“ den ersten Teil eines in der schulischen Beratungsarbeit eingesetzten Zyklus an Geschichten zur Selbstfindung vor.

Die Kunst im Heft verantwortet Bettina Follenius, eine Künstlerin aus Berlin.


Heft 1, erschienen im Herbst 2011, widmet sich u. a. der Frage

  • „Systemisches Empowerment und Psychohygiene als Lehrinhalt an Schulen?“ (Klaus Mücke) und dem Thema
  • „Lehren, lernen und begleiten in heterogenen Lerngruppen“ (Winfried Palmowski).
  • Rainer Hölzle stellt Ihnen eine „systemische“ Atemübung vor

Die Kunst im Heft stammt von Johann Widmer, einem Schweizer, der in Italien lebt und arbeitet.